Szabina Schnöller, Sopran

 

Die Sopranistin Szabina Schnöller stammt aus Budapest. Ihre Gesangsausbildung begann sie im Jahre 2002 am Musikinstitut Tibor Varga in Györ in der Klasse von Prof. Judit Nemeth, in der sie nach vier Jahren das Lehrdiplom ablegte. Seit 2006 lebt sie in der Schweiz und setzte dort ihr Studium an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) bei Prof. Laszlo Polgar fort, 2009 legte sie das Konzertdiplom mit Auszeichnung ab. Von 2010 bis 2012 legte sie ihr zweites Masterdiplom am Schweizer Opernstudio (Biel/Bienne) bei Prof. Barbara Locher ab und sang als Abschlussproduktion in Salieris „Falstaff“ die Mrs. Ford. Sie war aktive Teilnehmerin an Meisterklassen von Anna Reynolds, Timothy Bentch, Rosemary Hardy, Hartmut Höll, Istvan Gati und anderen und ist Trägerin des 1. Preises des Internationalen Gesangswettbewerbs Schlossoper Haldenstein in Chur (2011), Semifinalistin des Hans Gabor Belvedere Wien (2009) und Stipendiatin des Universitas Kultur Scolarship (2005). Während Ihres Studiums an der ZHdK sang sie u.a. in Une Education Manquée (Hélene) von E. Chabrier (2009), The Turn of the Screw (Governess) von B. Britten (2007) und trat im selben Jahr in der Tonhalle Zürich mit Karol Szymanowkys „Des Hafis Liebeslieder“ auf. 2010 übernahm die Partie der Olga in der Uraufführung von Karol Beffa und Laurent Festas K et la piste du Chateau. Im April 2011 erschien beim Label Hungaroton die Ersteinspielung von Ferenc Erkels „Magyar Cantate“ in der Szabina Schnöller die Sopranpatie singt. Im selben Jahr debütierte sie in der Schlossoper Haldenstein, der Tonhalle Zürich und am Theater Lindau in Giuseppe Verdi’s Oper La Traviata als Violetta unter der Leitung von Sebastian Tewinkel. Es folgten am Theater Biel-Solothurn die Debüts als Donna Anna in Mozarts Don Giovanni,  Lisa in Das Land des Lächelns und als Bacchis in Offenbachs La Belle Hélene. Im Konzert sang sie mit dem Radio-Symphonie-Orchester Pilsen Poulencs „Gloria“ und Gounods „Messe de Saint Cécile“ in der Zürcher Tonhalle sowie konzertante Aufführungen von Johann Strauß’ Die Fledermaus (Rosalinde). Sie arbeitete mit Dirigenten wie Harald Siegel, Moritz Caffier, Nathan Brock, Felix Reolon, Christian Delafontaine und Michael Schønwandt.

 

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