Vassilis Christopoulos, Dirigent

 

Vassilis Christopoulos wurde 1975 in München geboren und studierte an der dortigen Hochschule Dirigieren bei Prof. Hermann Michael. 

2005 wurde er zum Chefdirigent der Südwestdeutschen Philharmonie ernannt, deren künstlerische Entwicklung er maßgeblich prägte. 2011 wurde er inmitten der Finanzkrise zum Künstlerischen Direktor des Staatsorchesters von Athen berufen, das er künstlerisch und organisatorisch mit großem Erfolg durch die Krise leitete. 

Seine großen orchesterpädagogischen Fähigkeiten, die er nicht zuletzt durch seine kontinuierliche Arbeit mit seinen Orchestern erlangte, führten 2015 zu einer Berufung als Professor für Dirigieren an der Frankfurter Musikhochschule. Seit 2015 ist Vassilis Christopoulos freiberuflich tätig. 

Jüngste Gastengagements führten ihn zum Staatsorchester Wiesbaden (Richard Strauss: Elektra und Die Frau ohne Schatten), zum Mozarteum Orchester Salzburg, zum Georgischen Kammerorchester und zum Symphonieorchester Flandern. Zuletzt wurde er für drei Konzerte mit dem Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck mit einem Neujahrsprogramm von Publikum und Presse gleichermaßen begeistert gefeiert, im Oktober 2018 gibt er sein Debüt beim Rundfunkorchester Köln.

Besonders hervorzuheben unter den jüngsten Engagements ist sein Auftritt an der Griechischen Staatsoper zur Eröffnung der neuen Spielstätte im Niarchos Kulturzentrum in Athen, auf dem Programm stand Richard Strauss’ Elektra. Dem immensem Erfolg, den er mit seiner Arbeit ernten konnte, folgte eine sofortige Wiedereinladung für diese Saison: Im Mai 2019 wird er dort Dmtri Schostakowtischs Lady Macbeth von Mzensk in der Regie von Fanny Ardant dirigieren.

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